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Neueste Ergebnisse zur Verbreitung des Welt-Friedenslieds im protestantischen Raum:

"Das Weihnachtslied gehört niemandem und gehört allen, die sich von seinem Inhalt berühren lassen!"

"Das Weihnachtslied 'Stille Nacht, heilige Nacht!' gehört niemandem und gehört allen: Es gehört nicht einer einzelnen Konfession, sondern gehört längst zum Liedschatz vieler christlicher Religionsgemeinschaften und darüber hinaus. Es gehört nicht einem Land, auch wenn das Weihnachtslied in Salzburg und Österreich entstanden ist und in Oberndorf 1818 uraufgeführt wurde! 'Stille Nacht, heilige Nacht!' gehört allen, die sich von seinem Inhalt berühren lassen. Es gehört allen, die seine Botschaft des Friedens für die Welt ernst nehmen!" betonte Michael Neureiter, Präsident der Stille-Nacht-Gesellschaft, bei einem Gespräch des Vorstands mit der evangelischen Superintendentin Luise Müller.

Mag. Müller informierte ihre Gesprächspartnerinnen und ?partner, dass das Welt-Friedenslied in den meisten evangelischen Gemeinden gesungen werde, dort und da gebe es aber noch eine gewisse Zurückhaltung. Seitens der Gesellschaft berichtete Vizepräsidentin Renate Ebeling-Winkler über ihre Forschungsarbeiten betreffend die Verbreitung des Lieds im protestantischen Raum und insbesondere durch die "Innere Mission": "Ohne diese Bemühungen auch in der evangelischen Diakonie wäre die weltweite Verbreitung nicht so schnell gegangen!"

Der Vorstand der Stille-Nacht-Gesellschaft überreichte Superintendentin Müller die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft", die die Verbreitung im protestantischen Deutschland im 19. Jahrhundert als Schwerpunkt hat. Die aktuellen Forschungsergebnisse vor allem von Ebeling-Winkler lassen vermuten, dass dieser "Verteiler" des Lieds bisher zu wenig beachtet wurde.

Bei Interesse an den Forschungsergebnissen senden wir Ihnen die aktuelle Ausgabe der "Blätter der Stille-Nacht-Gesellschaft" gerne zu.

Kontakt: Frau Renate Schaffenberger, Tel. +43 (0) 664-9309919 od. info@stillenacht.at


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