9. June 2012
Franz Xaver Gruber-Friedensweg in Hochburg-Ach eröffnet

Landeshauptmann Pühringer: "Wahrzeichen des Friedensbezirks Braunau!"
Bürgermeister Reschenhofer: "Friedensweg gehen und Frieden mitnehmen!"
"Wir haben etwas geschafft, was uns fast niemand zugetraut hat. Mit dem ergreifenden Historienspiel, mit dem Handwerksmarkt und jetzt mit dem Friedensweg haben wir gezeigt, dass man mit viel Herzblut, mit ehrlicher und konsequenter Arbeit sehr viel erreichen kann," stellte Gerhard Haring, Obmann der Franz Xaver Gruber-Gemeinschaft Hochburg-Ach, bei der Eröffnung des Franz Xaver Gruber-Friedenswegs fest.

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FX Gruber Friedensweg - Skulpturen vor dem Heimathaus. Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr tragen Maria und dem Kind "Stille Nacht" vor.

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FX Gruber Friedensweg. Skulptur "Afrika"

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Festgäste nach der Segnung der Skulpturen der heiligen Familie (rechts) mit Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber (links): v.l. der Braunauer Bezirkshauptmann Georg Wojak, Altbischof Maximilian Aichern, Bürgermeister Johann Reschenhofer, Gruber-Gemeinschafts-Obmann Gerhard Haring, Michael Neureiter, Renate Ebeling-Winkler und Andreas Kinzl von der Stille-Nacht-Gesellschaft sowie Bildhauer Hubert Flörl und Landeshauptmann Josef Pühringer (Bild Josef Standl)

In Hochburg-Ach wurde 1787 der Komponist des Welt-Friedenslieds "Stille Nacht! Heilige Nacht!" geboren. In den letzten Jahren hat die Gruber-Gemeinschaft mit dem Tiroler Bildhauer Hubert Flörl und seinen monumentalen Bronzeplastiken den Friedensweg realisiert.

Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer meinte in seiner Eröffnungsansprache, Hochburg-Ach setze mit dem Friedensweg "ein internationales Zeichen des Friedens", der Friedensweg sei "Wahrzeichen des Friedensbezirks Braunau". Altbischof Maximilian Aichern wünschte bei der Segnung, "dass der Friedensweg alle Menschen zu Friedensbringern macht". Und der Bürgermeister von Hochburg-Ach, Johann Reschenhofer, kündigte an, mit dem Friedensweg auch das Friedenstiften zu verbinden: " Wir laden die konfliktgeplagte Bundesregierung ein, bei uns im Innviertel miteinander den Friedensweg durch die fünf Kontinente zu gehen und davon ein gutes Stück Frieden für ihre Arbeit mitzunehmen!"

Am Eröffnungsfest nahm auch eine starke Delegation der Stille-Nacht-Gesellschaft teil, in der Hochburg-Ach als "Trägergemeinde" engagiert mitarbeitet. Präsident Michael Neureiter betonte auch im Blick auf 2018, wenn es 200 Jahre her sein werden, dass das Lied zum ersten Mal gesungen wurde: "'Stille Nacht!' wirkt - für Christen als Botschaft von der Menschwerdung, für ganz Europa und darüber hinaus als Element der Festkultur, für die ganze Welt als Welt-Friedenslied!" Der Friedensweg in Hochburg-Ach sei "ein starkes Signal für Harmonie und Völkerverständigung".



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