30. November 2017
Salzburg, Steingasse 9: zwei Gedenktafeln an Joseph Mohr entfernt

Michael Neureiter: Joseph Mohr vor 225 Jahren in der Dompfarre geboren!

Sie wurden am 20. Dezember 1925 und am 20. Dezember 1968 angebracht und am 30. November 2017 entfernt: Im Zuge der Sanierung des Hauses Steingasse 9 wurden die zwei Steintafeln ausgebaut, die an Joseph Mohr erinnern. Aufgrund einer falschen Zuordnung einer Hausbezeichnung wurde der Eintrag in der Volkszählung 1794 irrtümlich dem Haus Steingasse 9 zugeordnet, er bezog sich aber auf das Haus Steingasse 31.

"Joseph Mohr wurde vor genau 225 Jahren in der Dompfarre geboren und am Tag seiner Geburt am 11. Dezember 1792 im Dom getauft. Zwei Jahre später war er in der Steingasse wohnhaft," erklärt Michael Neureiter, Präsident der Stille Nacht Gesellschaft: "Sein tatsächliches Geburtshaus ist noch nicht zweifelsfrei geklärt! Eine neue Tafel an seinem Wohnhaus Steingasse 31 könnte zur dankbaren Erinnerung an den großen Sohn dieser Stadt beitragen!"

Der Ausbau der beiden Tafeln erfolgte auf Anregung des Stadtarchivs, das ihn auch ermöglicht hat. Sie wurden vom Eigentümer an das Stadtarchiv übergeben und werden künftig von diesem verwahrt.

Taufbuch1792

Der Eintrag der Taufe des "Josephus Franciscus" Mohr mit seinem Vater Franz Moor (!) und seiner Mutter Anna Schoiberin im Taufbuch der Dompfarre, erste Zeile (Foto: Stille Nacht Gesellschaft, Neureiter)

Tafel1925

v.l. Michael Neureiter und Restaurator Walter Paulus mit der vom Volksliedchor der Salzburger Mittelschüler 1925 gestifteten "schlichte Gedächtnistafel" (Foto: Barbara Haimerl)

Tafel1968Vor

Die vor 49 Jahren von der Stadt Salzburg gestiftete und von Dr. Heinz Klier enthüllte Tafel war bis zum 30. November 2017 am Haus Steingasse 9 angebracht. (Foto: Stille Nacht Gesellschaft, Michael Neureiter)

"Joseph Mohr wurde vor genau 225 Jahren in der Dompfarre geboren und am Tag seiner Geburt am 11. Dezember 1792 im Dom getauft. Zwei Jahre später war er in der Steingasse wohnhaft," erklärt Michael Neureiter, Präsident der Stille Nacht Gesellschaft: "Sein tatsächliches Geburtshaus ist noch nicht zweifelsfrei geklärt! Eine neue Tafel an seinem Wohnhaus Steingasse 31 könnte zur dankbaren Erinnerung an den großen Sohn dieser Stadt beitragen!"

Der Ausbau der beiden Tafeln erfolgte auf Anregung des Stadtarchivs, das ihn auch ermöglicht hat. Sie wurden vom Eigentümer an das Stadtarchiv übergeben und werden künftig von diesem verwahrt.


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