Der Orgelbauer Carl Mauracher brachte "Stille Nacht!" vermutlich kurz nach dessen Entstehung ins Zillertal. Für die weitere Verbreitung sorgten die Sängerfamilien Rainer, Strasser und andere. Im Museum kann man anhand von Bildern, Notenbüchern, Exponaten und Dokumenten die Reisen der Sängerfamilien in die Welt nachvollziehen. Das Museum besitzt eine große Sammlung des Stille-Nacht-Liedes und die weltweit größte Schallplattensammlung des Liedes in vielen Sprachen.
Auf insgesamt 4 Etagen gibt es viele interessante Themen zu entdecken.
Schallplattensammlung
Das Museum in der Widumspfiste umfasst die größte, bekannte Sammlung von Stille-Nacht-Schallplatten. Die verschiedenen Stille-Nacht-Versionen auf den mehr als 500 Schallplatten aus aller Welt und in mehr als 100 Sprachen wurden digitalisiert und ein Teil der Plattencover auf einer Präsentationswand im Museum angebracht. Dort haben Museumsbesucher die Möglichkeit, über einen QR-Code mittels Smartphone oder Tablet und Kopfhörer zahlreiche Stille-Nacht-Versionen in verschiedensten Sprachen anzuhören. Außerdem wurde ein alter Wurlitzer (Musikbox) restauriert und wieder funktionsfähig gemacht. Auch hier können unter anderen Single-Schallplatten verschiedene Versionen von „Stille Nacht“ gehört werden.
Zillertaler Mineraliensammlung
Die Neuaufstellung der Zillertaler Mineraliensammlung von Alfons Schiestl wird interaktiv präsentiert. Gesteuert über einen Touch-Screen können die einzelnen Mineralien beleuchtet hervorgehoben und genau betrachtet werden.
Der Heimatverein Fügen lädt auch herzlich zum "Virtuellen" Museumsrundgang auf der Hompepage unter dem Menüpunkt "Unser Museum" ein.
Aktuelle Ausstellungen:
In der Wintersaison (7.1. – 3. 4. 2026) bietet das Museum in der Widumspfiste Fügen eine Sonderausstellung zum Thema „Das Schützenunglück von Hall im Jahre 1838“ an. Bei diesem Unglück wurden 16 Fügener Schützen beim Einsturz der Unterkunft in Hall von den Mauertrümmern getötet. Die Kompanie war zur Erbhuldigung von Kaiser Ferdinand nach Innsbruck unterwegs.
Eine zweite Sonderausstellung ist dem 200 Jahrjubiläum der Bundesmusikkapelle Fügen gewidmet. Alte Schriften, Notenblätter und Blasinstrumente sowie eine Auflistung der Kapellmeister und Obmänner seit 1957 bilden gemeinsam mit der Standarte der Musikkapelle einen gediegenen Rahmen.
Im Zuge der Restaurierung und Neuaufstellung der Nißlkrippe (Franz Xaver Nißl – 1731 – 1804) wurde die Hutmacherei neu präsentiert.
Öffnungszeiten 2025 / 2026
Wintersaison vom 7. Januar 2026 bis 3. April 2026 und
Sommersaison vom 9. Juni bis 23. Oktober 2026: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag vom 14.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass um 16.15 Uhr), an Feiertagen geschlossen.
Museum barrierefrei (außer Dachgeschoß).
Gruppen auf Anfrage jederzeit möglich!
Tel. +43 (0) 0650 2448028
Heimat- und Museumsverein Fügen
Lindenweg 2
6263 Fügen
http://www.hmv-fuegen.at/